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Was ist „Der grüne Hahn “?

„ Der Grüne Hahn ( Management für eine Kirche mit Zukunft )“ ist ein kirchliches

Umweltmanagementprogramm in enger Anlehnung an das Umweltmanagement EMAS der

Europäischen Union. Unser Presbyterium hat am 03.03.2008 beschlossen, dieses

Umweltmanagement in unserer Gemeinde einzuführen und die Zertifizierung durch unsere

Landeskirche anzustreben.

Die Ziele dieses Programms werden bestimmt durch 3 Leitbegriffe :

1. Glaubwürdigkeit

Nachhaltigkeit

Wirtschaftlichkeit

Glaubwürdig meint, den in unserem Glauben verankerten Auftrag ( 1.Mose 2,15) , unsere

Schöpfung zu bewahren, nicht nur zu verkündigen, sondern auch danach zu handeln.

Nachhaltig bedeutet dabei, unsere Pläne, Programme und unser Handeln so zu gestalten, dass

die Erde auch für die kommenden Generationen bewohnbar bleibt, also z.B. nicht mehr zu

konsumieren als nachwächst.

Wirtschaftlichkeit ist dabei ein wesentlicher Aspekt, denn z.B. Umweltentlastung durch

Energiesparen bringt gleichzeitig auch erhebliche Einsparungen an Heiz- und Stromkosten

für die Gemeinde.

Die praktische Arbeit erfolgt in 3 Schritten :

1. Bestandsaufnahme

Aufstellung eines Umweltprogramms

Schrittweise Durchführung dieses vom Presbyterium zu verabschiedenden Programms und

Überprüfung der Ergebnisse in 3 Jahren.

Diese Arbeit wird im wesentlichen geleistet durch das aus 8 Gemeindegliedern bestehende

Umweltteam. . Zwei von diesen als vom Presbyterium beauftragte

Umweltmanagementbeauftragte koordinieren diese Arbeit, z.B. durch Einberufungen von

Sitzungen und Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Dokumentation aller Aktivitäten.

Bei der Bestandsaufnahme werden alle umweltrelevanten Daten unserer Kirchengemeinde aus den

letzten 3 Jahren erfasst, vor allem Betriebsausgaben für Kirchengebäude und Gemeindehaus

(Heizung und Strom!), aber auch Art der eingesetzten Reinigungsmittel , Papierverbrauch,

Leuchtmittel, Küchen- und Kühlgeräte, Lebensmittel- und Getränkeverbrauch bei Gemeindefesten

und in den Gruppen.

Beim Umweltprogramm steht ganz obenan das Energiesparen vor allem beim Heizen, weil sich

nicht zuletzt wegen der drastisch gestiegenen Gaspreise dabei am meisten Kosten sparen lassen.

Hierfür sind neben geändertem Nutzungsverhalten (Heiz- und Lüftungsordnung) auch Investitionen

für eine bessere Wärmeisolation im Gemeindehaus geplant, an weiteren Maßnahmen z.im Büro die

Umstellung auf Umweltpapier oder beim Kaffeeeinkauf die Umstellung auf fair gehandelte

Bioprodukte.

Mit der Durchführung haben wir schon begonnen mit kleineren Maßnahmen ( verbesserte

Heizungsprogrammierung, straff geplanter Einsatz der Kühlschränke, mehr

Energiesparlampen u.a.).Für größere, Investitionen erfordernde Maßnahmen wie eine

umgestellte elektronische Heizungssteuerung für die Kirche oder verbesserte Wärmeisolation

der Fenster im Gemeindehaus muss erst noch die Finanzierung gesichert werden.

Ihr Umweltteam als Ansprechpartner : E. Dechner - R.Gogol – S.Häfner - K. u.W. Jaedicke

als Umweltmanagementbeauftragte – J. Koch - K. Kosalka – Ch.Kulliga

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