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„Willst du froh und glücklich leben,

„Willst du froh und glücklich leben,

lass kein Ehrenamt dir geben.“

 

Wilhelm Busch, von dem diese Zeilen stammen, hat scheinbar keine guten Erfahrungen mit dem Ehrenamt gemacht. Doch die Welt hat sich seit Wilhelm Busch geändert, und mit ihr auch das ehrenamtliche Engagement. Geblieben ist dessen enorme soziale Bedeutung. Das Ehrenamt ist eine unverzichtbare Säule im gesellschaftlichen Miteinander.

Im Sportverein, im sozialen und gesundheitlichen Bereich und in der Kirchengemeinde - überall braucht es tatkräftige Menschen, die sich die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihren Ideenreichtum und ihre Interessen, ihre Zeit und Kraft unentgeltlich für die Gemeinschaft einsetzen.

Dazu sind viele bereit. Laut Studien engagiert sich bereits jeder Dritte ehrenamtlich, ein weiteres Drittel ist zum ehrenamtlichen Einsatz bereit. Aber warum ist es dann so mühsam, Ehrenamtliche zu finden?

Heutige Ehrenamtliche verstehen sich nicht mehr als Helfer und Diener. Wer sich heute für andere engagiert, möchte seine Interessen und Fähigkeiten einbringen, Neues erfahren , mitgestalten und für sich selbst etwas hinzugewinnen, oft zeitlich begrenzt oder projektbezogen. Darüber hinaus aber ist die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit nicht hoch genug, wird sie nicht als das gesehen, was sie ist: ein Baustein im Miteinander, ohne den viele Bereiche zusammenbrechen würden. Es gilt, die Bedeutung des Ehrenamtes insgesamt deutlicher herauszustellen und, - entscheidend wichtig-, den ehrenamtliche Einsatz des Einzelnen, der Einzelnen, zu sehen, zu würdigen und zu betonen.

Zur Kultur des Ehrenamts gehört es, Formen der Wertschätzung zu finden und zu praktizieren. Ein Leitbild, das Aufgaben und Ziele benennt sowie die unterschiedlichen Bereiche und die Schnittstellen der Arbeit  von Haupt-und Ehrenamtlichen beschreibt, stärkt das Miteinander und einen respektvollen achtsamen Umgang miteinander.

Sich dies bewusst zu machen, scheint mir in unserer Gemeinde zurzeit sehr wichtig zu sein. Gemeindearbeit ist geprägt von der Zusammenarbeit zwischen Haupt-und Ehrenamtlichen und der Ehrenamtlichen untereinander, die sich in die unterschiedlichsten Bereiche einbringen. Dabei ist das Gemeindeleben umso reicher, je vielfältiger und umfangreicher der Einsatz von Ehrenamtlichen ist. Ihre Arbeit, welche es auch sei, ist wertvoll. Ihr Einsatz und Engagement sind eingebettet in die Gesamtheit, erfolgen aber  eigenverantwortlich, und ihre Einbindung in Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse sollte selbstverständlich sein.

Und so müssen Diskussionen offen geführt werden und Änderungen besprochen werden. Entscheidend wichtig ist es dabei, dass „alte“ und „neue“ Ehrenamtliche ihre speziellen Aufgabenfelder gleich wert schätzen , ebenso Haupt-und Ehrenamtliche .Nur wenn uns das wieder gelingt, werden sich „alte“ Ehrenamtliche nicht  enttäuscht zurückziehen .Und nur dann werden sich auch zukünftig  neue finden.

Unsere Gemeinde hat viel erreicht, auch und besonders durch  das ehrenamtliche Engagement vieler. Dass diese erfolgreiche Arbeit fortgeführt wird und jeder sich aufgehoben fühlt in unserer Gemeinschaft, das wünschen sich mit mir sicherlich alle Beteiligten, alte und neue Ehrenamtliche und Hauptamtliche.

Doris Wittkop

Unsere Erlöserkirche und ihr Förderkreis Gemeindebrief 2.2009

Unsere Erlöserkirche und ihr Förderkreis

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Freizeit Kitzbühel am Schwarzsee Gemeindebrief 2.2009

Freizeit Kitzbühel am Schwarzsee

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Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Donnerstag, 21. September 2017:
Losungstext:
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.
Psalm 127,2
Lehrtext:
Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Philipper 4,19